Methode

Die Bodenfallen mit einem Durchmesser von 7,5 cm stehen in ein oder mehreren parallelen Transekten senkrecht zur Wasserlinie (WL).

Eine hohe räumliche Auflösung wird durch geringe Abstände zwischen den Fallen erreicht. Je nach Homogenität der Mikrohabitate betragen sie 2m bis maximal 20m. Über weite Strecken einheitliche Uferstrukturen ermöglichen die Reduktion der Fallenzahl. Als Fangflüssigkeit dient Elbwasser, das mit einem Netzmittel versetzt wird.

Im Untersuchungsjahr 1998 erfolgte die Probenahme von März bis Oktober, im Jahr 1999 von Mai bis September. Die monatlichen Beprobungen dauerten jeweils 5-7 Tage, wobei die Fallen alle 2 Tage geleert wurden.

Diese hohe zeitliche Auflösung wurde gewählt, um den Verlust von Fallen – hauptsächlich durch Wasserstandsschwankungen – so gering wie möglich zu halten.